Moshe Zuckermann über die Resolution der LINKEN zu Antisemitismus:

EINE LACHNUMMER

Und er spricht mir vollkommen aus dem Herzen, wenn er schreibt: „Linke können schlicht nicht antisemitisch sein, und wenn sie es sind, dann sind sie auch keine Linken mehr.“
Dass freilich nicht alles, was sich „links“ schreit auch wirklich links ist, sollte jedem klar sein – dennoch halte ich es für unabdingbar und selbstverständlich, dass es keinen Platz für rassistische, antisemitische, sexistische, faschistische oder anderweitig reaktionäre und menschenverachtende Überzeugungen und Strömungen innerhalb der Linken gibt.  Ich halte daher den verallgemeinernden Vorwurf eines (grassierenden) Antisemitismus innerhalb der  Linken für bedenklich – in vielerlei Hinsicht. Das selbsterklärte Ziel vieler neokonservativer Hetzer scheint es nicht vorranging zu sein, den Antisemitismus zu bekämpfen, sondern vielmehr die Linke unter  Generalverdacht zu stellen. Rechts und links wird dann mitunter auch gerne in einen gemeinsamen Topf geschmissen – während man sich selbst als einzig wahrer Verfechter demokratischer und freiheitlicher Grundwerte feiert. Dass Gysi und offenbar ein Großteil der LINKEN/Linkspartei nun auch noch diese haarsträubenden Verallgemeinerungen bedienen – und dabei gleichzeitig noch auf den innerparteilichen Protest scheißen – ist in der Tat mehr als beschämend.

Doch Vorsicht: Wer anderen in den Arsch kriecht, stinkt früher oder später nach Scheiße.

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