Klotz in Black

Hamburg, Kriegerdenkmal am Dammtordamm, 30.05.2011

Schön! Die unsägliche Kriegspropaganda-Parole „Deutschland muss leben, und wenn wir sterben müssen“ wurde verhüllt!

Wer auch immer hinter dieser Aktion stecken mag: Ich rufe den Aktivisten ein herzliches „Bravo!“ zu.

Vielleicht verdanken wir ja dieses kleine Kunstwerk einer Gruppe von Friedensaktivisten, die diesen grotesken Kriegspropaganda-Klotz  schon mehrfach verziert und verhüllt hat:

http://www.steinbergrecherche.com/hamburg.htm#Kriege

Weshalb dieses furchtbare Denkmal nicht schon längst eingestampft bzw. gesprengt wurde, ist mir ohnehin ein Rätsel. Anstatt dessen werden wohl offenbar lieber Menschen strafrechtlich verfolgt, die den Anblick dieses Kriegsklotzes zu Recht nicht mehr ertragen können. Die Verfügung des Hamburger Denkmalrats nach dem Zweiten Weltkrieg, nach der zumindest die Reliefs und Inschriften entfernt werden sollten, wurde bis heute nicht umgesetzt. Zeit wird´s!

Kurzer Nachtrag:

Wurde doch noch fündig: Es handelt sich hierbei offenbar um eine bewilligte Kunstaktion („Klotz in Black“):

http://www.keine-stimme-den-nazis.org/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=3856

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Kriegspropaganda

2 Antworten zu “Klotz in Black

  1. Andy

    Man kann ja gerne eine „kritische Meinung“ vertreten…

    Aber man sollte die gefallenen Soldaten des I. Weltkrieges mit Respekt behandeln – und damit meine ich die Deutschen Soldaten, die Britischen Soldaten, die Französischen Soldaten, die Russischen Soldaten u.s.w. – weil sie alle in gutem Glauben für ihr Vaterland gestorben sind!

  2. Victor de Arroyo

    Hmmm…wo fang´ ich an?
    Vielleicht erstmal damit, dass ich mich in keinster Weise respektlos gegenüber irgendwelchen Soldaten/Menschen geäussert habe.
    Übrigens Danke, dass Du mir eine „kritische Meinung“ (warum die Anführungszeichen?) zugestehst. Da muss ich mich wohl an dieser Stelle hochoffiziell bei Dir bedanken.
    Des Weiteren: Mach Dir bitte selbst mal etwas mehr Gedanken über die Insignien “Deutschland muss leben, und wenn wir sterben müssen” – selbige sind nämlich hauptsächlich der Stein meines Anstoßes (in zweiter Linie aber natürlich das Kriegerdenkmal selbst, da ich ein überzeugter Pazifist bin).
    Und zu guter Letzt: ein wenig Geschichtsunterricht schadet nie.

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