Moshe Zuckermann über den “linken Antisemitismus”

Informativ wie unterhaltsam:

Zuckermann nimmt die “Studie” mit dem Titel „Antisemiten als Koalitionspartner?“  (verbrochen von den beiden anti-deutschen Sozialwissenschaftlern Samuel Salzborn und Sebastian Voigt) auseinander:

http://www.hintergrund.de/201109301757/feuilleton/zeitfragen/linker-antisemitismus-im-visier.html
(so, jetzt müsste auch der Link funktionieren!  ;-)   )

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Islamophober Schmäh-Schmodder vom Feinsten…

… wird den Leser hier wohl erwarten – wie bereits ein flüchtiger Blick auf  das aktuelle Cover der “einzigen linken Publikumszeitschrift Deutschlands” vermuten lässt.

Nichts Neues also an der (anti-)deutschen (Kriegs-)Front.

 

Nachträglich hinzugefügt (am 17.12.2011) wird von mir nun dieser Link: http://ofenschlot.blogsport.de/2011/12/02/so-gehts/    Hier wird auf einen kritischen Leserkommentar hingewiesen, der meinen Verdacht bestätigt. Ich selbst weigere mich ja schon seit geraumer Zeit, dieses pseudo-linke Schmierblatt überhaupt zu lesen. Mir wird schon beim Betrachten der Cover regelmäßig schlecht.

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After the Silence (Dokumentarfilm, 2011)

Heute wird sich mal nicht “ausgekotzt”.

Ich möchte vielmehr auf einen wunderbaren Dokumentarfilm aufmerksam machen, der mich sehr berührt hat:

Haifa, am 31. März des Jahres 2002: In einem von Arabern betriebenen Restaurant sprengt sich der Selbstmordattentäter Shadi Tobassi aus Jenin in die Luft und reißt ingesamt 15 Menschen in den Tod. Unter den Opfern befindet auch der israelische Architekt Dov Chernobroda, der Zeit seines Lebens für Frieden und Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern eingetreten war. Acht Jahre später fasst seine Ehefrau Yael den Entschluss, die Familie des Attentäters in Jenin zu besuchen. Es wird eine Begegnung mit Folgen…
Der Film “After the Silence” ist neben dem Kino in Jenin das erste sichtbare Zeichen der Initiative “Cinema Jenin”, die aus dem Film “Das Herz von Jenin” hervorging und die sich mit den Mitteln des Kinos und des kulturellen Austauschs um ein besseres Verhältnis zwischen Palästinensern und Israelis einsetzt.

DATEN & FAKTEN

ÜBERBLICK

Titel: Nach der Stille
Originaltitel: After the Silence
Produktionsland: Deutschland, Palästina
Produktionsjahr: 2011
Länge: 81 (Min.)
Verleih: Eigenvertrieb / Be Movie

VERÖFFENTLICHUNGEN

Kinostart: 22.09.2011

Quelle (mit Trailer):

http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/nach-der-stille

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Moshe Zuckermann über die Resolution der LINKEN zu Antisemitismus:

EINE LACHNUMMER

Und er spricht mir vollkommen aus dem Herzen, wenn er schreibt: “Linke können schlicht nicht antisemitisch sein, und wenn sie es sind, dann sind sie auch keine Linken mehr.”
Dass freilich nicht alles, was sich “links” schreit auch wirklich links ist, sollte jedem klar sein – dennoch halte ich es für unabdingbar und selbstverständlich, dass es keinen Platz für rassistische, antisemitische, sexistische, faschistische oder anderweitig reaktionäre und menschenverachtende Überzeugungen und Strömungen innerhalb der Linken gibt.  Ich halte daher den verallgemeinernden Vorwurf eines (grassierenden) Antisemitismus innerhalb der  Linken für bedenklich – in vielerlei Hinsicht. Das selbsterklärte Ziel vieler neokonservativer Hetzer scheint es nicht vorranging zu sein, den Antisemitismus zu bekämpfen, sondern vielmehr die Linke unter  Generalverdacht zu stellen. Rechts und links wird dann mitunter auch gerne in einen gemeinsamen Topf geschmissen – während man sich selbst als einzig wahrer Verfechter demokratischer und freiheitlicher Grundwerte feiert. Dass Gysi und offenbar ein Großteil der LINKEN/Linkspartei nun auch noch diese haarsträubenden Verallgemeinerungen bedienen – und dabei gleichzeitig noch auf den innerparteilichen Protest scheißen – ist in der Tat mehr als beschämend.

Doch Vorsicht: Wer anderen in den Arsch kriecht, stinkt früher oder später nach Scheiße.

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Klotz in Black

Hamburg, Kriegerdenkmal am Dammtordamm, 30.05.2011

Schön! Die unsägliche Kriegspropaganda-Parole “Deutschland muss leben, und wenn wir sterben müssen” wurde verhüllt!

Wer auch immer hinter dieser Aktion stecken mag: Ich rufe den Aktivisten ein herzliches “Bravo!” zu.

Vielleicht verdanken wir ja dieses kleine Kunstwerk einer Gruppe von Friedensaktivisten, die diesen grotesken Kriegspropaganda-Klotz  schon mehrfach verziert und verhüllt hat:

http://www.steinbergrecherche.com/hamburg.htm#Kriege

Weshalb dieses furchtbare Denkmal nicht schon längst eingestampft bzw. gesprengt wurde, ist mir ohnehin ein Rätsel. Anstatt dessen werden wohl offenbar lieber Menschen strafrechtlich verfolgt, die den Anblick dieses Kriegsklotzes zu Recht nicht mehr ertragen können. Die Verfügung des Hamburger Denkmalrats nach dem Zweiten Weltkrieg, nach der zumindest die Reliefs und Inschriften entfernt werden sollten, wurde bis heute nicht umgesetzt. Zeit wird´s!

Kurzer Nachtrag:

Wurde doch noch fündig: Es handelt sich hierbei offenbar um eine bewilligte Kunstaktion (“Klotz in Black”):

http://www.keine-stimme-den-nazis.org/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=3856

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Punk is dead?

Von wegen, könnte man meinen:

Unsere postmoderne Popwelt hat den „Punk“ doch erst so richtig salonfähig gemacht. „Punk“ ist heute hip, „Punk“ ist schick und vor allem äußerst „progressiv“ und zeitgemäß. Allein: Er ist nunmehr alles andere als wirklich provokativ oder gar anti-kapitalistisch. Ganz im Gegenteil: Der postmoderne „Punk“ kuschelt mit dem Neokonservatismus und liebt die Penunzen wie kaum ein anderer. Heute gibt es beispielsweise den „Scheckkartenpunk“, den „Business Punk“ oder auch den „Investment Punk“. Man hört den „Superpunk“, den „Electro Punk“ oder den „Daft Punk“.  Der postmoderne „Punk“ schreibt und liest „links“-liberale Polit-Blogs, er kauft sich teure Lifestyle-Magazine, die den Unternehmergeist in ihm fördern sollen – und er verschlingt Finanzratgeber österreichischer Investmentgurus. Nebenbei lauscht er den seichten Klängen selbstverliebter Unterhaltungscombos.

Der „Punk“, so scheint es, ist endlich erwachsen geworden: Er will sein Leben aktiv und selbstbestimmt gestalten und sucht sich seinen festen Platz – in diesem, unserem kapitalistischen System. Auch mag er sich freilich nicht ganz von Karl Marx´ Kritik der politischen Ökonomie trennen – und  so ziert „Das Kapital“  wie selbstverständlich das heimische Ikea-Regal.

Nur manchmal, ganz wehmütig und heimlich, da legt der ein oder andere von ihnen dann doch noch eine alte Crass-Platte auf und erkennt, dass diese Band schon 1978 längst wusste, was viele Pseudo-Punks bis heute nicht raffen: „Punk is dead!“

Was bin ich froh, dass ich kein „Punk“ bin…

Lyrics zu “Punk is Dead” (by CRASS):

yes that’s right, punk is dead it’s just another cheap product for the consumers head bubblegum rock on plastic transistors schoolboy sedition backed by big time promoters cbs promote the clash ain’t for revolution, it’s just for cash punk became a fashion just like hippy used to be ain’t got a thing to do with your or me movements are systems and systems kill movements are expressions of the public will punk became a movement cos we all felt lost leaders sold out and now we all pay the cost punk narcissism was a social napalm steve jones started doing real harm preaching revolution, anarchy and change sucked from the system that had given him his name well i’m tired of staring through shit stained glass tired of staring up a superstars arse i’ve got an arse and crap and a name i’m just waiting for my fifteen minutes fame steven jones, you’re napalm if you’re so pretty vacant, why do you smarm? patti smith, you’re napalm, your write with your hand but it’s rimbaud’s arm and me, yes, i, do i want to burn? is there something i can learn? do i need a business man to promote my angle can i resist the carrots that fame and fortune dangle i see the velvet zippies in their bondage gear the social elite with safetypins in their ear i watch and understand that it don’t mean a thing the scorpions might attack, but the systems stole the sting punk is dead. punk is dead. punk is dead.

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Volker Pispers (u.a. über das Totschlagargument “Erhalt der Arbeitsplätze”)

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